Geschafft. Der Alltag hat uns wieder. DIY-Stress, essen, feiern, fröhlich sein: abgehakt.

Geschafft. Juhu. Endlich ist er rum, der stressige Alle-Feste-und-wir-haben-uns-lieb-Treffen-finden-in-einem-Monat-statt Dezember.

Die Adventszeit mit ihrem auferlegten Plätzchenbackzwang,  aber nicht nur eine Sorte sondern viele bitteschön, der Nikolaustag, der, mit Kindern, sein muss und bei uns gleich 5 mal Geschenke beschert hat,  Weihnachten mit seine 3, DREI, Feiertagen und kaum hat man Gans und Knödel oder Würstchen und Kartoffelsalat halbwegs verdaut steht Silvester mit erneuter Fresserei (und eventuell Sauferei für die kinderlosen) an. Streeeeess!

Ich war gefühlt nur am Backen, Mixen, Kram herstellen. DIY Stress also. Selbstauferlegt und irgendwie auch gern gemacht ok, aber dennoch Stress.

Was habe ich nicht alles im meiner Küche hergestellt die Tage:

  • Eierlikör
  • Schoko-Sahne-Likör (Bailey´s)
  • gebrannte Mandeln
  • zwei Sorten herzhafte Muffins
  • Weihnachtskuchen
  • Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen…
  • Und, leider, HUSTENSAFT. Mehrmals. Die Kinder sind dauerkrank. Über die Feiertage. War ja klar.

 

Und dann die Schenkerei. Zu Nikolaus, zu Weihnachten, beim Weihnachtswichteln und sogar beim Silvesterwichteln. Also ehrlich. Irgendwann ist gut.

Zum Glück leben wir nicht in den USA. Die haben kurz vorm Dezember-Feste-Marathon auch noch Thanksgiving. No thanks. Reicht so auch schon.

Und Silvester. Oh mann, wach bleiben bis um 24 Uhr. Dabei könnte ich mir schon um 22 Uhr Streichhölzer in die Augenlider klemmen. Ich brauche das nicht. Ich habe zwei Kleinkinder, da bin ich nahezu jede Nacht in irgendeiner Form wach und „feiere“ in den neuen Tag. Das muss das an Silvester mit auferlegter Fröhlichkeit nicht auch noch sein. Momentan zumindest nicht. Bestimmt kommen auch mal wieder Zeiten, zu denen ich Bock drauf habe. So ein 3 bis 5 Jahren, wenn die Kleinen nicht mehr ganz so klein sind.

Ich bin so froh, dass jetzt der Alltag wieder einkehrt. Der Mann geht arbeiten, der Sohn in den Kindergarten und ich kann zusammen mit der Wuchtbrumme im Haushalt rumwursteln. Toll. Mh.

Mein dreijähriger Sohn hingegen kann vom Feiern nicht genug kriegen. Oder eher vom Schenken. „Mama? Wann ist wieder Adventszeit?“, fragte er doch tatsächlich schon am 2. Weihnachtsfeiertag!!! Er wollte endlich wieder Geschenke bekommen. Herrje.

Ich sagte: „Das dauert jetzt noch ein Jahr, mein Schatz.“

Ich dachte: „Oh Gott, nur ein Jahr, dann geht das Ganze wieder von vorne Los. Schon.“

Er hörte: „Das dauert noch gaaaaaaaanz lange.“

Aber hey, schön, dass ihm die Weihnachtszeit offensichtlich gefällt. Auch wenn er ungläubig lachte, als ihn sein Papa nochmal daran erinnerte, dass wir Weihnachten feiern, weil Jesus geboren wurde. So als würde der Papa einen Witz machen. Mh. Tja.

Und Silvester. „Wann dürfen wir endlich wieder knallen? Darf ich heute?“, fragte mein Sohn am 1. Januar. Wenn´s nach ihm ginge würde er jeden Tag Raketen steigen lassen. War ja auch aufregend, sein erstes Silvester, bei dem er tatsächlich bis um Mitternacht durchgehalten hat. Im Gegensatz zu seiner Mama. Ich lag um 22Uhr mit meiner Tochter im Bett und habe ihr beim Husten zugehört. Ihrem Dauerhusten. Sie hat sozusagen den Countdown fürs Feuerwerk gemacht. Hust, hust. Bis um 24Uhr das Geknalle lauert war als ihr Husten. Danach wurde es langsam weniger, das Knallen und das Husten. Dann kamen die Jungs heim. Ich war die ganze Zeit wach. Dann: endlich schlafen. Bis ich um 5.40Uhr ein Jammern und Heulen aus dem Kinderzimmer höre. Der für den Sohn zuständige Kindsvater lag wieder einmal komatös schlafend im Bett, so dass ich in Lichtgeschwindigkeit aber mucksmäuschenstill aus dem Bett gesprungen bin um Töchterchen ja nicht zu wecken und ins Kinderzimmer geeilt bin, wo der Sohn jammernd auf dem Boden vor seinem Bett lag. Schnell zum Papa ins Bett verfrachtet und weiter geschlafen. Bis Madame um 6 Uhr meinte wach zu werden. Mit viel gutem Zureden und Kuscheln konnte ich das Aufstehen bis um 7 Uhr ziehen. Aber dann war Ende. Habe also von der Silvesterparty wenig, vom Feuerwerk außer Krach gar nichts mitbekommen, dafür aber weniger Schlaf gehabt als so mancher Partygänger. Bin halt Mama.

Jetzt freue ich mich erstmal wieder auf den normalen, langweiligen Alltag.

So. Ende mit Schreiben. Keine Zeit mehr. Jetzt muss ich noch die etwa 832 unbesehenen Fotos, GIFs und Videos löschen, die ich über Weihnachten und Silvester bekommen habe.

In diesem Sinne: Ein frohes neues Jahr, Leute!

 

 

 

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