Mir ist was dazwischen gekommen: das Leben

Ich schreibe kaum noch. Die Anfangseuphorie ist vorbei, der Wille, anderes liegen zu lassen um Zeit zum Bloggen zu haben ist geschwunden. Mittlerweile weiß ich, das Bloggen harte Arbeit ist. Hut ab vor all den Bloggern und Bloggerinnen da draußen, die das zu ihrem Job gemacht haben, die damit Geld verdienen und erfolgreich sind. Ich bewundere und gönne es euch, aber mein Ding ist es nicht. Und ich weiß auch ehrlich nicht wie sie das machen, die Mamas da draußen mit 6 Kindern uns Haushalt, die trotzdem erfolgreich bloggen und Vorträge halten. Und diese Mamas gibt es wirklich! Keine Ahnung wie das geht. Denn ich hingegen muss weniger bloggen.

Ich bevorzuge das echte Leben: meine beiden Mäuse. Denn wenn der Haushalt, der sowieso nie einen auch nur annähernd erledigten Status erreicht, liegen bleibt, weil Mama bloggt und dann anschließend den Stress über den nicht erledigten Haushalt an den Kids auslässt, läuft was schief.

Ja, ich schreibe gerne, und oh mein Gott ja, ich habe Unmengen zu berichten und tausende Ideen für Artikel, ABER: ich habe einfach keine Zeit. Die Nicht-Mütter da draußen werden sich jetzt denken ich spinne und bin eine weitere dieser überforderten Mamis, die ständig jammern wie stressig alles ist aber doch so entspannt „nur“ zu Hause bei den Kindern ist. Wir sprechen uns wieder, sobald ihr Kinder habt.

Nichts für Ungut. Jeder wie er will und kann. Ich WILL gerne öfter schreiben, so häufig wie am Anfang, aber ich WILL es nicht mehr – versteht ihr? Ich könnte so gesehen jeden Tag einen Artikel raushauen, mein Leben bietet genug Material dafür, aber ich ertrinke im Haushalt, der Wäsche, dem Einkauf, dem immer größer werdenden Ablagestapel, meine Blumen vertrocknen langsam aber sicher, für die Kids sollte jeden Tag gekocht werden, abends mal unterhalten mit dem Mann, und die Kinder wollen auch noch bespaßt und erzogen werden – da bleibt von den 24 Stunden am Tag eigentlich ein Minus übrig, denn ich werde irgendwie NIE fertig. Deshalb muss etwas anderes zurückgefahren werden: das Bloggen.

Ist ja auch nicht so wild, meine überschaubare Anzahl an Followern wirds mir sicherlich verzeihen 🙂 und da das nur ein Hobby ist, kann ich das auch guten Gewissens tun. Vor kurzem noch schrieb ich jede Woche 2 Artikel, jetzt ist es alle 2 Monate einer. So what? Ganz ehrlich, es kümmert doch keinen und ich bin etwas weniger gestresst von dem „Muss“ mal wieder was zu veröffentlichen. Ganz zu Schweigen vom ‚Connecten‘ mit anderen Bloggern. Auch noch ständig andere Blogs zu lesen, zu folgen, mitzumischen – ein weiterer Zeitfaktor. Und diese Zeit habe ich nicht oder will sie mir nicht nehmen. Nicht böse sein, aber das echte Leben geht vor!

Ich danke jedem einzelnen, der ab und zu bei mir rein schaut und sich über meine Hirnergüsse freut!!!

Aber ich fahre jetzt etwas runter.

 

 

Stay tuned!

2 Kommentare zu „Mir ist was dazwischen gekommen: das Leben

  1. Ganz ehrlich: Ich kann Dich voll und ganz verstehen! Das Bloggen ist echt ne sau-harte Arbeit – ein hartes Pflaster. Und erst heute habe ich mich selbst einmal wieder gefragt ob ich das wirklich will. Kämpfen und sich präsentieren um jeden Preis!? Insta-Stories so viele Kooperationen wie möglich – ein enormer Druck meiner Meinung nach. Dabei wollte auch ich einfach nur schreiben…. Wohin mich mein Blogger-Weg führt, weiß ich noch nicht. Es geht gut, so lange es gut geht… Freu mich, ab und an von Dir zu lesen! 😉 LG! Alex

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s